Der Mehrwinkel-Lichtstreudetektor von WGE Dr. Bures ist der Detektor, um synthetische und natürliche Polymere sowie Proteine und Polysaccharide zu analysieren.
Mit seiner ausgereiften Technologie ist es möglich, absolute Molmassenbestimmungen
mit höchster Qualität und Genauigkeit ohne aufwändige Kalibrierung durchzuführen.
Dieser Detektor ist in der Standardausführung mit 7 Detektionswinkeln ausgerüstet und nutzt eine 35mW Laserdiode bei einer Wellenlänge von 660nm.
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Bestimmung absoluter Molmassen, des Gyrationsradius Rg und des „zweiten Virial-Koeffizienten“ (A2) Messung der winkelabhängigen Streulichtintensitäten als Funktion der Polymerkonzentration.
Einsatz als Chromatographie-Detektor (GPC),“Batch“ oder Durchflussgerät. Durchführung von zeitabhängigen Lichstreumessungen möglich. Hervorragende Qualität bei der Bestimmung von Streuintensitäten.
Weitestgehende Vermeidung von Blasenbildung und Fixierung durch besondere Ausformung der Durchflusszelle: Vertikal verlaufender Flusskanal und Vermeidung scharfer Kanten und Übergänge.
Effektive Spülbarkeit der optischen Zelle durch konische Übergänge.
Große Druckfestigkeit der Zelle, gute Einbindung anderer Detektoren, sowie
Service-Risiko Minimierung.
Ein leistungsstarker MicroController unterstützt vier analoge Eingänge
(Auflösung:16 oder 24bit).
Bidirectionale Kommunikation mittels USB-Ports.
Programmierung via „flash Memory“ möglich: Eventuelle Veränderungen sind somit ein Minimum an Aufwand. Der ultra-sensitive "Charge Coupled Device" (CCD) liefert über die gesamte Zahl der Zellenelemente eine gleichförmige Response.
Automatische Anpassung der Verstärkungsfaktoren über weite Bereiche (mehrere Dekaden) der Streuintensitäten durch direkte Ankopplung an den Microcontroller.
Das Mehrwinkel-Lichtstreudetektor wird idealerweise zur Analyse der gelösten synthetischen und natürlichen Polymere eingesetzt. Dies beinhaltet Proteine und Polysaccharide, sowie die Untersuchung von Oligomeren, der Komplexformung, Aggregation, Stabilität und Konformation.
Die Streulichtmessung (SLS) stellt eine absolute Methode zur Molekular-gewichtsbestimmung dar, wobei hingegen die Messung der Viskosität eine Kalibrierung voraussetzt, sowie eine Reihe von Annahmen für das Polymer-/ Lösungsmittelsystem, die oft einen eingeschränkten Gültigkeitsbereich aufweisen.
Auch die Form des Moleküls lässt sich in einigen Fällen bestimmen.
Hierzu ist die Darstellung des Log Mw über Log Rg erforderlich. Aus
der Steigung der sich ergebenden Geraden lassen sich Rückschlüsse ziehen,
ob es sich um ein stabartiges, sphärisches oder knäuelartiges Molekül handelt.
Die vollständige Molekulargewichts-Verteilung Mn, Mw, Mz kann mittels einer sogenannten GPC-LS bestimmt werden. Vorteilhafterweise ist hierfür keine Säulen-Kalibrierung erforderlich, da der Lichtstreudetektor die molare Masse des Polymers unabhängig vom Elutionsvolumen misst.
Molmassenbereich: | <103 bis >109 g/mol, in Abhängigkeit von dn/dc und Konzentration |
Messwinkel: | 7 Winkel |
Lichtleiter: | niedrige numerische Apertur, direkt verbunden |
Zelle: | Rückdruckstabilität: max. 3.5 MPa (500 psi) |
Kapillaranschlüsse: | 1/16”; 10/32 Eingang/Ausgang |
Volumen: | Zelle: 100 µl geometrisch |
Streuvolumen: | 20 nl nominal |
Laser: | Nominal 30 mW, 660 nm, vertikal polarisiert |
Zelle: | PEEK, weitere Optionen auf Anfrage |
Sensor: | hoch empfindlicher CCD |
Diagnose Signale: | Kerntemperatur Prozessor. Tubing Temperatur |
Analoge Eingänge | 4 Standard, 16 und 24 bit Auflösung |
Netzanschluss: | 100-240 VAC, 50/60 Hz, 25 Watt |
Maße (B x H x T): | 210 x 175 x 380 mm |
Gewicht: | 5,5 kg |